Blue Tour – Oberstufe

Hamlet

von Clive Duncan
frei nach William Shakespeare

ab der 10. Schulstufe

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Dauer: ca. 60 Minuten

Preis: EUR 8,00
(pro Schüler/in; inkl. UST und Textheft)

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Nach dem großen Erfolg der MACBETH-Tournee in der Saison 2016/17 präsentieren wir im kommenden Schuljahr eine Adaption von William Shakespeares berühmtester und psychologisch modernster Tragödie, HAMLET, im selben sprachlich vereinfachten, aber werkgetreuen Stil. Horatio fungiert in dieser Version als Erzähler, der mit Hilfe einer Schauspieltruppe Hamlets Vermächtnis, also die Wahrheit hinter den Ereignissen in dramatisierter Form darstellt, um sie so an die Nachwelt weiterzugeben, wie es ihm der sterbende Prinz aufgetragen hat.

Hamlet, Prinz von Dänemark, erhält in Wittenberg die Nachricht vom plötzlichen Tode seines Vaters, des Königs. Noch bevor der Prinz in Helsingør eintrifft, hat sein Onkel Claudius schon nach der Krone gegriffen und kurz darauf die Witwe seines Bruders geheiratet. Da das Land von Norwegen bedroht wird, bittet der neue Herrscher seinen Neffen am Hof zu bleiben. Nur widerstrebend lässt sich der Prinz überreden. Seinen Ekel über die überstürzte Heirat seiner Mutter mit dem Onkel kann er kaum verhehlen.

Als ihm des Nachts der Geist seines Vaters erscheint und, Rache fordernd, Claudius des Mordes bezichtigt, gerät Hamlet in emotionalen Aufruhr und ein moralisches Dilemma. Er kann der Erscheinung nicht blind trauen und will handfeste Beweise für den angeblichen Brudermord. Seinem einzigen Vertrauten, Horatio, offenbart er seine Pläne und seine quälenden Zweifel. Um Zeit zu gewinnen und kein Misstrauen während seiner Nachforschungen am Hof zu erregen, täuscht er beginnenden Wahnsinn vor. Doch sehr rasch verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität. So virtuos der Gepeinigte auch seine Umgebung zu manipulieren versteht, so sehr wirken die destruktiven Kräfte des vermeintlichen, gespielten Wahnsinns auf ihn selbst zurück. Seine Jugendliebe Ophelia wird in diesem grausamen Spiel zum unbeabsichtigten Kollateralschaden und ertrinkt.

Die Verdachtsmomente gegen Claudius verdichten sich und als Hamlet eine zufällig eintreffende Schauspielertruppe anweist, den Tathergang des Mordes bei ihrer Aufführung nachzuspielen, verrät die Reaktion des Königs eindeutig seine Schuld. Und dennoch kann Hamlet sich noch immer nicht zur Tötung des Onkels durchringen. Um ein Haar entgeht der Prinz selbst einem Anschlag auf sein Leben. Bereits lebensmüde von dem in ihm wütenden Konflikt, willigt er in ein Fechtduell gegen Laertes, Ophelias Bruder, ein und es kommt zum Showdown.